postato da
robespierre
domenica 5 luglio 2009 alle ore 00:41
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"... die Nacht schnarcht über der Erde und wälzt sich im wüsten Traum. Gedanken, Wünsche, kaum geahnt, wirr und gestaltlos, die scheu sich vor des Tages Licht verkrochen, empfangen jetzt Form und Gewand, und stehlen sich in das stille Haus des Traumes. Sie öffnen die Thüren, sie sehen aus den Fenstern, sie werden halbwegs Fleisch, die Glieder strecken sich im schlaf, die Lippen murmeln. - Und ist nicht unser Wachen ein hellerer Traum, sind wir nicht Nachtwandler, ist nicht unser Handeln, wie das im Traum, - nur deutlicher, bestimmter, durchgeführter? Wer will uns darum schelten?In einer Stunde verrichtet der Geist mehr Thaten des Gedankens, als der träge Organismus unseres Leibes in Jahren nachzuthun vermag. Die Sünde ist im Gedanken. Ob der Gedanke That wird, ob ihn der Körper nachspielt, das ist Zufall."
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